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Deutsche Jazz Föderation

3. Internationales Jazzfest Hamm 2008

Internationales Jazzfest Hamm 2008KulturbüroVom 18. bis 20. April 2008 wird das Kurhaus Bad Hamm wieder zur Jazz-Hochburg. Nationale und internationale Jazzgrößen präsentieren Ihnen an drei Tagen einen gelungenen Mix der verschiedenen Spielarten des Jazz.

Das Kulturbüro der Stadt Hamm begrüßt Sie zum 3. Internationalen Jazzfest im Kurhaus Bad Hamm!

Ein Jahr lang wurde mit Agenturen gesprochen, viele Konzerte besucht, noch mehr CD’s gehört und einschlägige Fachliteratur durchforstet. Alles mit dem einen Ziel: Ihnen ein vielfältiges und anspruchsvolles Jazzprogramm zu bieten, mit ungewöhnlichen Hörerlebnissen und bewährten Sounds. Kurzum, ein hörens- und sehenswertes Jazzfest in Hamm!

Da ein solches Festival ohne die Hilfe von Sponsoren nicht möglich wäre, dankt das Kulturbüro der Stiftung der Sparkasse für Kunst- und Kulturpflege, der Stadtwerke Hamm GmbH, dem Förderverein Stadttheater Hamm e.V. und den vielen anderen Förderern und Freunden der Jazzmusik.

PROGRAMMÜBERSICHT:

Freitag, 18. April

  • 18.30 - 20.30 Uhr Triosence
  • 20.30 - 21.30 Uhr Kerberbrothers Alpenfusion
  • 21.30 - 23.00 Uhr Rebekka Bakken

Samstag, 19. April

  • 18.30 - 20.00 Uhr Dick de Graaf Quartett
  • 20.00 - 21.00 Uhr Jessica Gall
  • 21.15 - 23.00 Uhr Barbara Thompson’s Paraphernalia


Sonntag, 20. April

  • 18.30 - 19.30 Uhr Ben’s Belinga Quartett
  • 20.00 - 22.00 Uhr BuJazzO

Programm als PDF downloaden


PROGRAMMDETAILS

Triosence18. April 2008 (Freitag)
Triosence
, 18.30 - 20.30 Uhr

Der Stern nennt sie „die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz nach Till Brönner“ und in der Tat sorgt das Trio um den Pianisten Bernhard Schüler mit Stephan Emig (Schlagzeug) und Matthias Nowak (Kontrabass) seit einigen Jahren zunehmend für Furore in der Fachpresse: „Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio“, „Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit“ , „Ein unter die Haut gehendes Highlight“ , „Die neuen Helden“ oder „Bei der Musik geht auch bei uns im Westen die Sonne auf“ ...lauten nur einige Reaktionen namhafter Magazine auf die neueste CD von triosence - „Away For A While“.

Seit dem Bestehen der Band 1999 hat triosence auf Bundesebene so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen und Wettbewerben zu gewinnen gibt, angefangen beim 1. Preis des Bundeswettbewerbs „Jugend Jazzt“, über den Ostseejazzförderpreis, den Studiopreis des Deutschlandsfunks, den Kulturförderpreis der Stadt Kassel, bis hin zur Nominierung für den Preis der deutschen Schallplattenkritik und den besten
Neueinstieg in die internationalen Jazzcharts in Deutschland. In Japan zählt die Band seit ihrer Debüt-CD „First Enchantment“ sogar zu den besten Jazz-Newcomern und „der Band die unseren Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat.“ (Swingjournal, Japan 2005)

Was die Musik des Trios neben der Gleichberechtigung der Instrumente vorallem auszeichnet sind die Stärke und Klarheit ihrer  Melodien. Zu einem hohen Grad lyrisch, poetisch und verträumt bilden sie den Kern eigentlich aller Kompositionen. Stilistisch sind der Musik von triosence kaum Grenzen gesetzt. Sie verarbeitet Einflüsse von Jazz, Fusion, Folk, World „...und entfaltet diese im Kollektiv zu einem opulenten Klanggemälde“

Besetzung:
Bernhard Schüler  - Piano
Matthias Nowack - Bass
Stephan Emig - Drums


18. April 2008 (Freitag)
Kerberbrothers Alpenfusion
, 20.30 - 21.30 Uhr

Kerberbrothers AlpenfusionAndreas Kerber:      Gitarre, Waldhorn, Alphorn, Hackbrett, Gesang
Markus Kerber:       Saxophone, Flöten, Klarinetten, Gesang
Martin Kerber:         Trompete, Zithern, Klavier, Akkordeon, Gesang
Tiny Schmauch:        Kontrabaß, Gesang
Pit Gogl:                    Schlagzeug, Gesang

Alpenfusion entsteht durch den transglobalen Mix aus unverfälschten Alpenklängen und Ethno Underground:
Mitreißende Rhythmen verbinden sich mit Alphorn und Scherrzither, Contemporary Jazzgroove mit Jodler, Zither und Hackbrett.

Die ursprünglich harmonische Kraft und Spielfreude der echten Volksmusik wird authentisch in den Alpenjazz übernommen und beide erreichen durch die Vielfalt der Instrumente und Stilrichtungen neue Bedeutungen.

Die drei Kerber-Brüder stammen aus einer bekannten Volksmusik-Familie die auf internationalen Wettbewerben und Konzertreisen erfolgreich ist.
Jeder von ihnen hat mehrere musikalische Studiengänge absolviert und sich in unterschiedlichsten Sparten einen Namen gemacht.

Zusammen mit dem Bassisten Tiny Schmauch, sowie dem Drummer und Percussionisten Pit Gogl stellt die Band ihr neues Programm vor: ausschließlich eigene, moderne Kompositionen von Andreas Kerber, unangepasst mit viel Raum für Improvisationen - dargeboten auf einem vielseitigen Instrumentarium.

Die Kerberbrothers Alpenfusion sprengt gefestigte Strukturen durch ein Konzept der Gegenüberstellung und Synthese von alter und neuer Musik. Damit knüpft sie an alte volksmusikalische Empfindungen an und verbindet diese mit dem Zeitgeist.


Rebekka Bakken18. April 2008 (Feitag)
Rebekka Bakken
, 21.30 - 23.00 Uhr


Rebekka Bakken, vocals
Jesper Nordenström, piano
Sven Lindvall, double bass

Aufgewachsen in einem kleinen norwegischen Örtchen unweit von Oslo, begeistert sich Rebekka Bakken schon früh für Musik. Sie lernt zunächst Violine, entscheidet sich aber bald für den Gesang. Nach Volks- und Kirchenliedern sammelt sie als Teenager erste Erfahrungen im Funk-, Soul- und Rockbereich. Von da an ist ihr Weg vorgezeichnet und 1994 wagt sie schließlich den Sprung über den großen Teich nach New York, um dort Musik zu machen. Hier entwickelt sich Bakken zu einer erfolgreichen Sängerin, Komponistin und Texterin. Nach acht Jahren kehrt sie nach Europa zurück und findet in Wien ihren neuen Lebensraum. Kaum eine europäische Sängerin hat in den letzten Jahren so viel Interesse erregt und Zuspruch gefunden wie Rebekka Bakken. Ihre schöne, einnehmende und sinnliche Stimme hat dem Zuhörer etwas mitzuteilen – ihre poetischen Geschichten über das Leben und die Liebe, Geben und Aufgeben bauen eine Verbindung zwischen ihr und dem Publikum auf. Ihre jüngste Etappe auf ihrer aufregenden musikalischen Odyssee der Selbstfindung führt sie mit einer kleinen, intimen Triobesetzung nach Hamm.


Dick de Graaf19. April 2008 (Samstag)
Dick de Graaf Quartett , 18.30 - 20.00 Uhr

Dick de Graaf, tenor- und sopransaxophone
Jeroen van Vliet, piano
Guus Bakker, electric and acoustic bass
Pascal Vermeer, drums

Dick de Graaf hatte sich bereits als Solist in verschiedenen Orchestern bewährt und die namhafte ‘Dutch Jazz Competition’ gewonnen, als er 1986 seine erste LP “Hot, hazy, humid” veröffentlichte. Mittlerweile ist er auf den Jazzbühnen der ganzen Welt zuhause und die Anzahl seiner Alben steigt stetig. Zum Jazzfestival in Hamm kommt er mit seinem brandneuen Quartett, dass erst im letzten Jahr seine erste CD veröffentlicht hat. „Moving Target“ ist ein spannender Mix aus originalen Graaf-Kompositionen und solchen, die von anderen Musikgrößen beeinflusst worden sind. Seine Inspiration hat sich Saxophonist in diesem Fall nicht nur von Popgrößen wie Lennon/McCartney und Sting geholt, sondern auch von „Klassikern“ wie Bela Bartok oder Franz Schubert. Auch Anleihen bei den westafrikanischen Griots sind herauszuhören. De Graaf beweist sich einmal mehr als einer der besten zeitgenössischen Jazzkomponisten, seine Musik beeindruckt durch ihre Einzigartigkeit und Klarheit – kurzum, vielseitiger moderner Jazz „at its best“.


Jessica Gall19. April 2008 (Samstag)
Jessica Gall , 20 - 21 Uhr

Jessica Gall, vocals
Bene Aperdannier, rhodes piano
Jo Ambros, dobro guitar
Edward Maclean, bass         
Martell Beigang, drums

Wer sie und ihre Musik nicht schon für sich entdeckt hat, bekommt in Hamm die Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen. Jessica Gall macht einfach das, was sie seit ihrem sechsten Lebensjahr immer schon machen wollte (und auch gemacht hat): gute Songs singen. Mit 17 bricht sie die Schule ab mit dem Ziel, wie ihre Großmutter und ihr Vater vor ihr, an der legendären Hochschule für Musik Hans Eissler in Berlin Musik zu studieren. Und was sie sich in den Kopf gesetzt hat, dass schafft sie auch: wenige Jahre später beendet sie ihr Studium und verkauft für ihre erste eigene CD ihr Auto, um das Studio finanzieren zu können. Bene Aperdannier ist sowohl langjähriger Duopartner als auch Teil der Band. Das „Hammer Eigengewächs“ lebt mittlerweile in Berlin und ist mit verschiedenen Projekten musikalisch erfolgreich unterwegs. Gemeinsam mit ihren Bandkollegen machen Gall und Aperdannier gebrauchte Lieder zu Perlen, schaffen Musik für Immer und Danach: Jazz. Pop. Sowieso.


Barbara Thompson’s Paraphernalia19. April 2008 (Samstag)
Barbara Thompson’s Paraphernalia , 21.15 - 23.00 Uhr

Barbara Thompson, alto, tenor & sopranosaxophone
Jon Hiseman, drums
Peter Lemer, keyboards
Billy Thompson, violin
Dave Ball, bass guitar

Seit mehr als 30 Jahren ist die Saxophonistin Barbara Thompson eine konstante musikalische Größe, die sich mit ihrer Musik den Platz im Pantheon des modernen Jazz mehr als verdient hat. Zunächst studierte sie am Royal College of Music Klarinette Flöte, Klavier und klassische Komposition. Inspiriert von der Musik von Duke Ellington und John Coltrane, entdeckte sie ihre Leidenschaft für Jazz und das Saxophon. Nach verschiedenen Projekten mit diversen Bands gründete sie 1977 mit „Paraphernalia“ ihre eigene Combo. Schnell wurde die Formation eine der größten Attraktionen der europäischen Konzertszene. Die originellen und einfallsreichen Kompositionen Barbaras, gepaart mit ihrem eindrucksvollen Saxophonspiel begeistern bis heute – nicht nur Jazzfreunde - auf der ganzen Welt. 1997 wurde bei Thompson Parkinson diagnostiziert, 2001 zog sie sich dann offiziell von der Bühne zurück. Fortan widmete sie sich ausschließlich der Komposition (u. a. Kammermusik, ein Choral, mehrere Saxophon-Quartette), kehrte aber 2003 mit der Band Colosseum wieder ins Rampenlicht zurück. Mit Paraphernalia ging sie 2005 auf Tour. Sie selbst sagt: „(…) für mich ist jeder Tag wie ein Geschenk, und deshalb sage ich niemals Lebewohl

Ben’s Belinga20. April 2008 (Sonntag)
Ben’s Belinga Quartett, 18.30 - 19.30 Uhr

Ben's Belinga, saxophone
Georges-Édouard Nouel, piano
Christophe Mareschal, drums
Jack Seke, bass

Seit einigen Jahren sorgt der in Kamerun geborene Saxophonist und Komponist Ben’s Belinga in der Jazz-Szene schon für Furore. Seine musikalische Laufbahn beginnt 1975 im „Club Méditerranée“, doch schon bald zieht es ihn nach Paris. Nach einer langjährigen Mitgliedschaft in der weltbekannten Band Touré Kunda gründet er mit Gleichgesinnten die Band Kaoma, deren „Lambada“ rund um die Welt geht. Damit ist sein musikalischer Wissensdurst aber noch nicht gestillt. Seine Leidenschaft gehört dem Jazz und so geht er in die USA, um mehr darüber zu lernen. In allen Musikrichtungen, denen er sich zuwendet, erkennt er seine afrikanischen Wurzeln wieder. Daraufhin entwickelt er seinen ganz eigenen, persönlichen Stil: er verbindet den Jazz mit der Musik seiner Heimat und schafft eine moderne, jazzige Musik – ohne aber die afrikanische Tradition zu vergessen. Sein Saxophonspiel ist expressiv, gleichzeitig aber auch sensibel und zart, dem warmen Klang seines Instruments kann man sich als Zuhörer kaum entziehen. Afro, Kuba, Soul und Jazz gehen eine gelungene und vor allen Dingen erfrischende Verbindung ein. Sein immenses Können hat Belinga sich im Übrigen als Autodidakt größtenteils selbst beigebracht.
Beim Jazzfest präsentiert er den African Jazz mit seiner erprobten Quartett-Formation.


20. April 2008 (Sonntag)
BuJazzO - „Greetings from New York“, 20 - 22 Uhr

BuJazzOLeitung: Ed Partyka

Das Bundesjugendorchester der Bundesrepublik Deutschland ist eine in der Welt einmalige Einrichtung zur Förderung von talentiertem Jazznachwuchs. Junge Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger können sich bewerben, wer aufgenommen wird, kann für zwei Jahre bis zu einem Höchstalter von 24 Jahren im BuJazzo sein Können weiterentwickeln. In Arbeitsphasen (= intensives Musiktraining in professioneller Meisterkursatmosphäre) wird ein jeweils aktuelles Konzertrepertoire einstudiert. Die künstlerische Leitung der Proben- und Bühnenarbeit wechselt von Arbeitsphase zu Arbeitsphase. Im Anschluss an die Probenarbeit folgen Gastspiele im In- und Ausland. Über 400 Konzerte, 20 Auslandsreisen und viele erfolgreiche CD-Produktionen stehen mittlerweile für das BuJazzO seit seiner Gründung zu Buche.
In Hamm haben sie bereits 2006 mit ihrem Programm anlässlich der Fußball-WM begeistert. Zum Jazzfest bringen die jungen Musiker ihr neues Projekt mit, „Greetings form New York“: Musik von ca. 1966 bis 2008, angefangen mit Thad Jones und Arrangements des legendären "Thad Jones / Mel Lewis Jazz Orchestra". Dann geht’s direkt in die "East Coast" Jazzgeschichte, durch Bob Brookmeyer, Bob Mintzer, Jim Mcneeley, Maria Schneider und Ed Partyka bis ins Jahr 2008.


TICKETS

Preise

Tageskarte
18. April: 20 Euro erm. 14 Euro
19. April: 20 Euro erm. 14 Euro
20. April: 18 Euro erm. 12 Euro

Festivalkarte (alle 3 Tage) 36 Euro erm. 24 Euro
(alle Preise inkl. Vorverkaufsgebühr)

Die ermäßigten Preise gelten für Schüler, Studenten (bis 27 Jahre), Wehrpflichtige, Arbeitslose, Sozialhilfe-Empfänger und Schwerbehinderte

Vorverkauf und Reservierung

Kulturbüro, Ostenallee 87, 59071 Hamm, Fon: 02381/17-5555

”Insel" – Verkehr & Touristik, Willy-Brandt-Platz, 59065 Hamm, Fon: 02381/23400

Westfälischer Anzeiger, Gutenbergstr. 1, 59065 Hamm, Fon: 02381/105-477

Ticket Corner, Oststr. 47, 59065 Hamm, Fon: 02381/926155

KulturInfoShop Dortmund, Kampstr. 1, 44137 Dortmund, Fon: 0231/27710

Reservierung
An allen Vorverkaufsstellen für zwei Wochen möglich; danach gehen nicht abgeholte Karten wieder in den freien Verkauf.
Reservierungen für Rollstuhlfahrer für alle Konzerte ausschließlich (per telefon) im Kulturbüro möglich.

Kauf Online
www.ticketonline.de und im Veranstaltungskalender unter www.hamm.de

Kauf an der Tages- bzw. Abendkasse
Eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung; Kassen-Tel. 02381/17 5560.
Pro Karte wird ein Zuschlag von 2 Euro erhoben.

Parken
Kostenlos direkt vor dem Kurhaus Bad Hamm.
ÖPNV-Anbindung, Linie 1 und 3.

 

 

 
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